Professionelle Dachdeckerschuhe
Dachdeckerschuhe – Sicherheit als Notwendigkeit
Neben Sicherungsmaßnahmen sind Dachdeckerschuhe ein Muss
Der Dachdecker ist schon alleine durch seinen Arbeitsort sehr hohen Gefahren ausgesetzt; nicht zuletzt beweisen immer wieder Unfälle von Heimwerkern, die sich überschätzt haben, wie wichtig es in diesem Beruf ist, sein Handwerk nicht nur zu verstehen, sondern auch die Sicherheit ernst zu nehmen. Neben Sicherungsmaßnahmen, zum Beispiel durch Netze, Leinen und anderes, spielen hier die Schuhe eine sehr wichtige Rolle. Ein Dachdecker hat es bei seiner Arbeit mit mehreren gefährlichen Komponenten zu tun. Dazu gehört die Dachschräge, also die Neigung der Fläche, auf der er stehen, gehen und seine Tätigkeit verrichten muss. Weiterhin ist das Wetter eine Gefahr, ebenso wie eine Verschmutzung alter Dächer, die saniert werden, durch Moos, Laub und sonstige Einflüsse. Ebenfalls gefährlich ist die Arbeit an sich – die Dachziegel werden von Hand aufs Dach gebracht, oft zugeworfen – in diesem Bewegungsablauf ist ein absolut sicherer Halt eine lebenswichtige Basis des Tuns.
Stabilität im Dachdeckerschuh
Dachdeckerschuhe sind speziell für einen Einsatz hergestellt, der auch bei der schrägen Arbeitsposition dem Fuß beziehungsweise den Gelenken Halt gibt. Der Knöchel muss in einer besonderen Art und Weise gehalten werden, damit ein Umknicken vermieden werden kann – der kleinste Fehltritt, ein zuckender Schmerz und schon verliert der Dachdecker seinen Stand und fällt womöglich zu Boden; mehrere Meter tief geht das niemals ohne schlimme, wenn nicht gar lebensbedrohliche Verletzungen von statten. Eng umschlossen muss das Sprunggelenk vom Schuh sein, jedoch nicht so eingeschnürt, dass es bei schiefem Stehen zu Durchblutungsstörungen kommen könnte. Sicher ist jeder Dachdecker geübt in seiner Arbeit – doch ohne die optimalen Dachdeckerschuhe mit ausreichender Stabilität und Unterstützung des Fußes kommt es auch beim langjährigen Profi eventuell zu Beschwerden.
Die Sohle – der wichtigste Bestandteil
Ob ein Dachdeckerschuh Qualität darstellt oder nicht, entscheidet sich vor allem durch die Sohle. Die Laufsohle ist der größte Sicherheitsfaktor – sie muss absolut rutschhemmend sein, was durch Material und Profil umgesetzt wird. Gummi und PU als Material der Sohle, dabei aber ein Profil, das ein Rutschen zumindest weitestgehend vermeiden kann sind also Grundbedingungen der Dachdeckerschuhe. Bei der Arbeit auf dem Dach können durchaus einmal Nägel aus dem Gebälk hervorstehen – hier ist unbedingt darauf zu achten, dass die Sicherheitsschuhe einen Durchtrittschutz aufweisen, der ein Eintreten des Metalls in die Fußsohle verhindert. Weiterhin sind Sicherheitsschuhe mit einer Zehenschutzkappe nicht nur sehr zu empfehlen, sondern ein grundlegender Bestandteil größtmöglicher Arbeitssicherheit.
Je leichter die Dachdeckerschuhe, umso einfacher die Arbeit
Wäre ein Dachdeckerschuh mit einem Durchtrittschutz aus Stahl und zugleich einer Stahlkappe ausgestattet, wäre dies der Arbeit eher hinderlich. Modernste Technik und neueste Materialien machen es möglich, dass auch Sicherheitsschuhe heute nicht mehr allzu schwer sein müssen. Synthetische Stoffe, wasserdicht und zugleich atmungsaktiv, sind leichter als Leder, ebenso kann auf Stahl für Durchtrittschutz und Zehenschutzkappe verzichtet werden; die Kunststoffe aus der modernen Technik ersetzen diese schweren Bestandteile der Dachdeckerschuhe bei unveränderter Schutzfunktion. Wenn nun noch Fußbett und Dämpfung der Schuhe stimmen, steht einem sicheren, beschwerdefreien Arbeitstag nichts im Wege.
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